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Ruck Zuck basierte auf dem amerikanischen Format "Bruce Forsyth's Hot Streak". Es überlebte in den USA nicht einmal drei Monate, wurde aber in viele Länder im Ausland verkauft. Nirgendwo anders war es allerdings so langlebig wie in Deutschland.


Die unglaubliche Erfolgsstory von Ruck Zuck begann 1988 mit Werner Schulze-Erdel bei Tele 5. 1992 übernahm Jochen Bendel die Sendung und wechselte 1993 zum Sender RTL 2. 1996 konnte TM3 die Gameshow für sich gewinnen und schon ein Jahr später wurde bereits die 2 000. Folge ausgestrahlt.

Bei Ruck Zuck traten ein Frauen- und ein Männerteam, bestehend aus je fünf Kandidaten, gegeneinander an. Ein Begriff musste viermal umschrieben werden, ohne dass ein Schlüsselwort in Bezug auf den gesuchten Begriff wiederholt wurde. Die Kandidaten trugen Kopfhörer und hörten nicht, wie der gesuchte Begriff vorher umschrieben wurde. Wenn in der Raterunde ein Schlüsselwort doppelt fiel oder die Ratezeit von 40 Sekunden abgelaufen war, wurde der Punktestand angehalten. Die Runde war damit beendet und die gegnerische Mannschaft kam zum Zug.

Die Mannschaft, die in den vier Vorrunden die meisten Punkte erzielt hatte, spielte im Finale von Ruck Zuck. In der Finalrunde wurde nicht mehr um Punkte, sondern um Geld gespielt. Der Teamkapitän wurde von seinen Mitstreitern getrennt, die zusätzlich durch Kopfhörer akustisch von ihm abgeschirmt waren. Der Kapitän musste nun vier Begriffe nennen, die im Zusammenhang mit einem vorgegebenen Oberbegriff stehen.

Jetzt zeigte sich, wie gut der Teamkapitän seine Mannschaft kennt, denn diese musste innerhalb von 20 Sekunden diese vier Begriffe erraten. Pro Sendung konnte eine Mannschaft maximal 2.400,- DM erspielen. Stand ein Team sechsmal im Finale, hatte es die Chance, 50.000,- DM zu gewinnen.

Es wurden folgende Specials von Ruck Zuck produziert: "Moderatoren Ruck Zuck" als Jubiläumssendung für die 100., 200. 1000. und 2000. Sendung, "Kinder Ruck Zuck" für die 500. Sendung.